Doping

Das Wort “Doping” tauchte zum ersten Mal 1869 in einem englischen Wörterbuch auf, gemeint war damit eine Mischung aus Opium und narkotisierenden Drogen, die für Pferde, besonders beim Pferderennen angewendet wurde.

Aber auch im menschlichen Bereich greift Doping immer mehr um sich, dabei besonders im Profi-Sport. Wettkämpfe, egal in welcher Sportart, bringen Sieger hervor, nur Sieger machen von sich reden und werden berühmt, durch den Bekanntheitsgrad der Sportler kommt es dabei oft zu Werbeverträgen, die Millionen einbringen können. Der Leistungsdruck wächst immer mehr, dabei greift mancher Spitzensportler zu unerlaubten Mittel, welche ihm noch höhere Leistungen bringen.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat einen Anti-Doping-Kodex herausgebracht, welcher weltweit gültig ist, internationale Sportverbände und viele Regierungen haben diesem zugestimmt. Die Auflagen, die in diesem Kodex enthalten sind, haben Gültigkeit bei allen nationalen und internationalen Wettkämpfen für alle teilnehmenden Sportler.

Unangemeldete Doping-Proben vor den Wettkämpfen sind für alle Teilnehmer Pflicht, ihr Aufenthaltsort vor den Wettkämpfen muss außerdem gemeldet werden. Bei Verstößen gegen die Doping-Gesetze werden Sportler von den Wettkämpfen ausgeschlossen und können für Jahre gesperrt werden.

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Durch unerlaubte Dopingmittel kam es bei mehreren Sportlern schon zu Todesfällen, vor allem der Radrennsport war davon betroffen, der Radrennfahrer Tom Simpson brach im Jahr 1967 während der Tour de France tödlich zusammen. Hier wurde nachgewiesen, dass die Einnahme von Amphetaminen erfolgt war.
Zu den unerlaubten Mitteln beim Doping gehören Stimulanzien, welche das zentrale Nervensystems aktivieren, sie wirken gleichzeitig als Aufputschmittel, Narkotika wie Beta-Blocker werden zur Beruhigung eingesetzt, mit Hormonen wird vor allem Muskelmasse aufgebaut und Blutdoping, bei dem Eigen- oder Fremdblut dem Körper zugeführt wird, soll die Leistung des Sportlers in den Ausdauersportarten steigern.

Der sportliche Ehrgeiz ist vor allem Schuld, dass Sportler immer wieder bewusst oder unbewusst zu Doping-Mitteln greifen. Deshalb ist es extrem wichtig, dass der Sportler selber, jeder Arzt und Trainer sich umfassend mit dem Thema Doping auseinandersetzen.
Auch Fitness- und Freizeitsportler nehmen immer mehr Anabolika zu sich, hier steht der Wunsch nach einem Körper im Vordergrund, welcher den Vorstellungen dieser Sportler entspricht, ohne überhaupt zu ahnen, welchen Gefahren sie ihren Körper mit der Einnahme von Doping-Mitteln aussetzen.

1 comment to Doping

  • Hey, ich stimme dir völlig zu!
    Doping, vor allem im Radrennsport, wird ja schon schwerstens geahndet aber dennoch schaffen es einige Sportler mit den Aufputschmitteln an der WADA vorbei zu kommen und am Wettkampf teilzunehmen.

    So war es ja auch bei der Fußball Frauen-WM. Zumindest werden solche Fälle noch häufig im nachhinein disqualifiziert, was ich aber auch richtig finde. Erschreckend ist nur, dass die Sportler manchmal eben gar nicht wissen, dass sie gedoped sind. Dafür ist dann der Trainer verantwortlich und der Traum vom Wettkampf geht rasend schnell zu Ende.
    Es ist echt ungalublich, was nicht alles gemacht und getan wird um den sportlichen Ehrgeiz zu erhalten.

    Und die Leute, die sich neben dem Training im Fitness Studio mit Anabolika “belohnen” sehen für mich nicht mehr aus wie gesunde, normale Menschen. An Doping finde ich rein gar nichts mehr sportlich.
    Lieben Gruß, Gesa

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